Ab durch die Mitte

Ein neues Format ist erschienen: der Bahncast, ein Podcast, bei dem von Politik-Experten Bahn-Mitfahrten kommentiert werden. Nun wurde bereits die zweite Ausgabe ins Internet gestreamt und es besteht Hoffnung, dass es sich hierbei nicht um den letzten Streich gehandelt hat.

Da wir aus dem ökologischen Spektrum stammen und überhaupt besseres zu tun hatten, als Fahrstunden zu nehmen, ist es nur folgerichtig, die Fahrten nicht mit dem Auto, sondern mit dem ÖPNV vorzunehmen. An sich ist das besser, wenn man alkoholisiert ist.

Denn Alkohol und Politik gehören nun mal zusammen. So ist es dann im Bahncast auch leichter, Tacheles zu reden. Verstanden wird ja eh alles, wie es ankommt. Eine Gefahr beim Anhören besteht übrigens nicht.

Ich sei, gewährt mir die Bitte
In eurem Bunde der Dritte!

So einfach ist das. Einen Jesus braucht man dafür gar nicht, ob er schadet, kann eventuell im nächsten Bahncast besprochen werden. Die erste Fahrt, nämlich die mit der 16 von Bad Godesberg nach Köln-Niehl, absolvieren Julia und Christoph allein, bei der zweiten ist Florian hinzugestoßen. Zu dritt diskutiert es sich einfach dynamischer, außerdem muss keine Pause gemacht werden, wenn das Bier dann doch zu sehr treibt.

Daher ist der zweite Bahncast auch von vorn bis hinten durchgezogen und wurde nicht, wie der erste noch, künstlich manipuliert. Schneiden, rendern, hochladen, viel mehr war da nicht nötig. Mit den digitalen Möglichkeiten des Internets kann jeder zum Producer werden, wenngleich es nützlich ist, wenn Vorerfahrungen im Komprimieren, Equalizen, Entrauschen und Normalisieren vorliegen. Audiofreaks wissen, wovon die Rede ist...

Falls jemand von Radio Okerwelle zuhört: der zweite Bahncast, nämlich die Fahrt mit der 18, startet mit einer Albert-Hirsmüller-Referenz. Viel Spaß beim Anhören und mit unserer Echokammer! Und Grüße aus dem schönen Rheinland an alle! Prost.



Anbei noch ein Punk-Song. Wer da "Wir gegen Polen und Deutschland" versteht, darf an einem Gewinnspiel teilnehmen.

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